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About Me

Biografisches

Mein Name ist Tobias und ich wurde am 23. April 1977 in Zürich geboren. Bis in die 2. Sekundar­schule lebten wir in der Region Zürich. Danach zogen wir nach Oberuzwil / SG, wo ich die Sek ab­ge­schlossen habe und darauf­hin in die Kantons­schule St. Gallen über­trat, welche ich im Oktober 2000 in Wattwil mit der Matura be­endete.

Daraufhin habe ich ein Semester an der Universität Freiburg studiert (Medien- und Kommunikations­wissen­schaften, Zeit­geschichte und Journalismus), doch brach ich das Studium bereits nach einem Semester wieder ab. Dann kamen die grünen Ferien, die bei mir, freiwilliger­weise, mehr als doppelt so lange dauerten als normal. Tja damals war ich jung und dumm...

Nachdem ich den Dienst be­endet hatte, bin ich in die Dienste einer grösseren Schweizer Bank ein­ge­treten, wo ich in der Lieferung von Mutual-&Hedgefunds tätig war. Nach gut drei Jahren habe ich mir etwas anderes suchen wollen und habe mich bei einem Finanz­dienst­leister für eine Stelle als Input Controller beworben. Die habe ich auch ge­kriegt und ich arbeite bis heute dort.

Wir liefern unseren Kunden Preise für diverse Wert­papiere auf unser Anzeige­produkt. Und da wel­tweit eigentlich immer eine Börse ge­öffnet hat arbeiten wir im Schicht­betrieb. Jeweils eine Woche dieselbe Schicht.

Seit Anfang 2007 bin ich aus der Schichtarbeit raus und arbeite seit dem "Nine-to-Five". Ich betreue unsere Hunde in der Firma ;-) So nennen wir unsere Input-Überwachungssysteme, die Datenfeeds von Börsen auf Input und inhaltlich auf Vollständigkeit kontrollieren. Da gibt es eigentlich täglich Anpassungen in der Konfiguration und irgendwelche "Macken", die abgeklärt werden müssen.

Hobbies

Reisen

Beim Hobby Reisen hat es mich hauptsächlich in die zwei folgenden Regionen verschlagen: Skandinavien und Thailand.

Thailand

Asien und speziell Thailand fasziniert mich seit ich vor gut 12 Jahren zum ersten Mal dort war. Das Land ist herrlich vielseitig und die Menschen dort sind wirklich sehr freundlich. Es gibt Strand, wunderbare Inseln (im Süden) und gebirgige (na ja sagen wir ehrlicherweise hügelige) Landschaften mit dichtem Dschungel (im Norden, Wiki Gallerie Alle Thailand Bilder).

Tips

Damit nun aber die schönste Zeit des Jahres ihrem Namen auch gerecht werden kann gilt es einige ganz grundlegende Dinge zu beachten im Umgang mit diesem Land und seinen Bewohnern. Dieses Land mit 60 Millionen Einwohnern hat eine sehr lange und grosse Geschichte, derer sich seine Bewohner auch sehr bewusst sind. Die Thais sind sehr stolz, dass sie während ihrer ganzen langen Geschichte nie unter Fremdherrschaft leben mussten. Ausser während der zweimaligen Besatzungszeit durch Burma um 1650 und von 1765 bis 1769. Auch sind die Thais sehr verbunden zu ihrem Königshaus. Es war der König der Ende der 80-iger Jahre durch seine Intervention eine langjährige Militärherrschaft beendete. Dies ist mit ein Grund weshalb die Thais ihren König so lieben. Diese Menschen ertragen viel, aber wenn es um ihren König geht, dann verstehen sie KEINEN Spass.

Ihr könnt die Regierung kritisieren wie ihr wollt. Wenn ihr aber den König gleichermassen angeht, dann verscherzt ihr es euch mit den Thais sehr sehr schnell. Auch darf man nicht ausser Acht lassen, dass für Majestätsbeleidigung sehr schnell sehr lange Gefnängisstrafen geben kann. Touristen werden in solchen Fällen aber eher mit einer lebenslangen Einreisesperre belegt. Bereits kleine Sachen wie z.B. das unachtsame zerknüllen eines 20 Baht ( 70 Rp.) Scheins kann in ländlichen Regionen zu unangenehmen Situationen führen. Denn auf jeder Note ist der König abgebildet und den zerknüllt mal lieber nicht :-) Die Thais sind ein äusserst freundliches Völkchen und doch gibt es zwei sehr wichtige Regeln. Wenn ihr euch an die nicht haltet seid ihr für immer und ewig untendurch und ihr habt das Gesicht verloren:

  • Kritik am König
    • verliert niemals ein böses Wort über den König
    • stellt niemals den König auf eine Stufe mit den "Normalsterblichen"
    • macht niemals einen Witz über den König
    • respektiert jede Abbildung des Königs (beachtet, dass auf jedem Geldschein ebenfalls der König abgebildet ist)
  • Respekt für die Religion
    • Trage immer angemessene Kleidung beim Besuch von Tempeln und Klöstern d.h. Knie bedeckt. Falls du keine solche Kleidung dabei hast (ist ja auch ziemlich warm dort), dann gibt es an diesen Orten immer die Möglichkeit danach zu fragen
    • Trete einem Mönch nur in gebückter Haltung näher und blicke ihm nicht direkt in die Augen. Versuche auch nicht den Mönch zu berühren v.a. als Frau.
    • Versuche dich respektvoll und gebührend zu verhalten. Dies wird von den Thais hochgeschätzt und du bist nicht mehr bloss ein Farang d.h. eine Weisshaut.
    • seid zurückhaltend mit Fotografieren in Tempeln oder bei Buddha-Statuen

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, wie allgemein in Asien, die Gefahr das Gesicht zu verlieren. Das erklärt auch warum man es tunlichst lassen sollte jemanden auf seine Probleme anzusprechen, ohne dass diese Person nach Hilfe gesucht hätte. Es erfordert ein ziemlich gutes Gespür, die Situationen zu erkennen, in denen es für das Gegenüber unangenehm werde könnte. Bei kleinen Missgeschicken wie Stolpern oder Kopfstossen hört man von den Thais sehr oft ein Lachen. Dieses ist jedoch keinesfalls böse gemeint, sondern erfüllt viel mehr den Zweck das Gesicht des Stolpernden zu wahren. So nach dem Motto: "Hey auch wenn du auf die Schnauze gefallen bist, hast du dein Gesicht nicht verloren. Ich respektiere dich noch gleich wie vorher"

Etwas für ganz verdrossene: Mit dem Taxi vom Flughafen (Bangkok) nur in die Stadt und sich dort eines der berühmten Tuk-Tuk's schnappen. Ich habe mir vor 5 Jahren, als ich einen Tag in Bangkok warten musste, ein solches Teil für 1500 Baht (ca. 50 Fr) inkl Fahrer den ganzen Tag gemietet und eine wirklich sehr spezielle Sight–Seeing–Tour erlebt (ein Mundschutz für Chirurgen ist empfehlenswert !). Der Fahrer hat mich von Tempel zu Tempel und von Markt zu Markt gebracht. Er konnte nicht wirklich Englisch aber irgendwie haben wir uns verständigen können und er hat mir die Geschichte der Tempel nähergebracht. Das war ein wirkliches Thai Erlebnis und ich habe es wirklich genossen. 3 Stunden vor dem Abflug brachte er mich direkt zum Flughafen – also wirklich ein Topp–Service. Aber trotzdem nichts für komfortgewöhnte Luxustouristen ;-)

Skandinavien

Wer noch nie zum Midsommar in Skandinavien war hat nicht gelebt ;-) (Hier meine Gallerie)

24 Stunden Sonne sind um Welten besser und wirksamer als sämtliche Psychopharmaka, die es gibt :-)) Und die Landschaft ist einfach unbeschreiblich schön:
Vom dicht besiedelten, im Sommer beinahe mediteranen Süden, über die endlosen Wälder in Mittelschweden und die Tundra Lapplands, bis hin zu den kargen Landschaften des hohen Nordens Es gibt einfach immer etwas zum Staunen. Wir sind beim letzten Mal mit dem Mietauto (geholt am Flughafen Zürich) durch Deutschland, Dänemark und Schweden ans Nordkapp in Norwegen gebrettert. Als ich das Mietauto zurückgebracht hatte, staunte der Mitarbeiter der Autovermietung nicht schlecht ob 11'000 km mehr. Aber da das Angebot explizit mit freien Kilometern war konnten die nix machen ;-)

Tips

Skandinavien eignet sich ausgezeichnet für Rucksack-Reisen in die Natur. Wer sein eigenes Hotel (Zelt) dabei hat kann bares Geld sparen. Denn die Preise in Skandinavien v.a. in Schweden und Norwegen sind horrend. Bei meinem ersten Interrail Trip in den Norden (vor 15 Jahren) habe ich am Bahnhof in Oslo Zigaretten kaufen wollen. Also an den Kiosk und mal grossmäulig 2 Packungen Camel Filters geordert. "One hundred and then Krones, please" kam mir daraufhin entgegen. Ich fiel fast vom Hocker und musste auf den blauen Dunst verzichten. Da kam es mich billiger mit dem Zug zurück nach Stockholm und dann mit der Fähre nach Helsinki zu fahren. Im Duty Free Shop bezahlte ich in etwa den gleichen Preis, aber für eine Stange. Zusammen mit dem Fährticket kam ich so auf 180 Kronen für meine Stange Zigaretten. Ausserdem kam ich in den Genuss einer der schönsten Landschaften in Südskandinavien: Die Schärenlandschaft vor der schwedischen Küste!

Das Tolle an Skandinavien mit dem Zelt ist es, dass es das sogenannte Allemansrätten in den meisten Ländern gibt. Dieses ungeschriebene Gesetz erlaubt es das Zelt während maximal 3 Tagen am gleichen Ort aufzubauen (in Schweden wurde dieses Recht sogar 1994 in die Verfassung aufgenommen. Hier noch das Ganze für Finnland und Norwegen. In Dänemark gibt es diess Recht hingegen NICHT). Es gibt Unterschiede in den Details zwischen den Ländern, aber im Grossen und Ganzen sind die gleich. Gilt natürlich nicht für Naturschutzgebiete! Solange man aber 150m von einem Haus entfernt das Zel aufbaut darf man sogar Privatgrund benutzen.

Vor Jahren, als ich mit dem Zelt Richtung Norden zog und mein Zug sehr spät am Abend (dunkle Nacht) am Ziel ankam, baute ich mein Zelt auf der Erst-Besten Wiese auf. Am Morgen hörte ich Kinderschreien und Rumgerenne und als ich aus dem Zelt guckte, merkte ich, dass ich mein Zelt in einem Vorgarten hingestellt habe. Es war echt süss als die Kinder ins Haus zurückgingen und mit Tee und einem kleinen Frühstück herauskamen. Ich dachte erst, dass jetzt der Vater mit der Schrotflinte kommen würde :-)

Oder einmal, als ich auf dem Rückweg war und spät in der Nacht ausserhalb von Kobenhavn einen Platz suchte, nahm ich wieder die erstbeste flache Wiese und stellte das Zelt auf. Am Morgen dann hörte ich wieder Geschreie und Trillerpfeifen. Ich öffnete das Zelt und schaute hinaus: Voll auf einem Fussballplatz, etwa 10m hinter dem Tor stand mein Zelt und es war ein Schülerfussballturnier am Laufen. Ich wollte sofort das Zelt abbrechen und mich möglichst "unauffällig" aus dem Staub machen. Da kam einer der Betreuer einer Mannschaft zu mir und meinte: "It's okay, don't have to hurry. We'll play carefully around your tent." Also kochte ich zuerst einmal Kaffee und schaute mir das Turnier an. Am Ende, habe vorher aber trotzdem das Zelt abgebaut, wurde ich von einer Familie sogar noch zum Essen bei ihnen zu Hause eingeladen. Der Sohnemann war in der Gewinnermannschaft. In der Nacht fuhren die Eltern mich sogar noch mit dem Auto nach Kobenhavn rein, direkt vor den Hauptbahnhof. Mit dem letzten Zug fuhr ich dann via Hamburg und München zurück nach Hause.

Das Herumkommen in Skandinavien geht am einfachsten mit Zügen und Bussen vonstatten. Das ist das einzige was einigermassen erschwinglich ist: Zugbillete auch für 22h-Strecken. Auch auf den langen Strecken gehen meist mehrere Züge pro Tag. Meist ein Tag- und ein Nachtzug. Ein Platz im Liegewagen von Stockholm nach Narvik kostet nicht mehr als 2 Packungen Zigaretten ;-) Das einfachste sind Interrail oder Eurodomino Tickets wenn man viel Reisen möchte. Sonst ist es günstiger über einzelne Tickets. Mit den beiden genannten Tickets bekommt ihr ausserdem auf vielen Fähren, Bussen und Nahverkersbetrieben Ermässigungen.

Ich habe mir die Reise in den Norden immer eingeteilt. Bis nach Goeteborg möglichst schnell via Hamburg, Kopenhagen und Malmö. Goeteborg ist ein guter Ausgangspunkt für eine Reise in den Norden. Von dort aus kann man schnell nach Oslo und damit via Norwegen oder via Stockholm und Schweden nach Narvik kommen. Bei der Reise durch Norwegen ist zu beachten, dass die Bahn in Bodö endet. Für Reisen nach Narvik muss man in Fauske auf den Überlandbus umsteigen, um die letzten 300 km ans Ziel zu kommen. Dafür bekommt man eine atemberaubende Fjordlandschaft zu sehen (meiner Meinung nach einer der schönsten Teile Norwegens). Als Alternative zum Überlandbus kann man auch bis Bodö im Zug sitzen bleiben und mit der Fähre auf die Lofoten übersetzen. Das ist dann wirklich der schönste Teil von GANZ Skandinavien. So als Tip: Die Fähre via Stamsund nehmen, dort aussteigen und etwa 2 km zur Herberge laufen. Roar, so heisst (hiess damals) der Eigentümer, führt die "urchigste" Jugi (Stamsund Vandrerhjem), die mir jemals untergekommen ist. Direkt am Meer. Muss man gesehen haben...

Bei der Reise durch Schweden muss man sich spätestens in Östersund, besser schon in Sundsvall, entscheiden, ob man bei der Reise nach Norden der Küste folgen oder ins Landesinnere vorstossen soll (Inlandsväg und Inlandsbahn) . Die schnellere Variante ist der Küste entlang. Der Schönere via Östersund und Jokkmokk nach Gälivare. Leider fahren dort nur während 2 oder 3 Wochen der Hochsaison Züge, aber es ist einfach wunderbar. Als wir letztes Jahr mit dem Auto nach Norden fuhren, nahmen wir den Inlandsvägn Richtung Gälivare. Wenn ihr Rentiere sehen wollt dann ist das die Garantie dazu. Und nebenbei gibt's noch als Zugabe die schönste Seenlandschaft von Schweden zu sehen. Ausserdem kommt ihr durch einen der Hauptorte der Samen (Arvidsjaur)

In Gälivare komme die beiden Zugslinien durch Schweden wieder zusammen und führen via Kiruna und Riksgränsen hinunter nach Narvik. Der Abschnitt zwischen Riksgränsen und Narvik stellt eine wahre Meisterleistung des Eisenbahnbaus dar. Steil führt die Trasse entlang des Rombak-Fjords (ist ein Teil des Ofotfjords) hinunter nach Narvik. Keine Strasse nichts anders als Fels, Schiene und freier Fall in den Fjord :-) Etliche Kehrtunnels verringern das Gefälle. Und dann immer wieder die endlosen Güterzüge voller Eisenerz, die mit 5 Loks und hundert Wagen von Kiruna nach Narvik unterwegs sind.
In Narvik seid ihr dann am nördlichsten Punkt des Schienennetzes Europas angelangt. Weiter in jede Richtung ausser Süden geht es nur noch mit dem Bus oder der Fähre. In Narvik legen ebenfalls Fähren zu den Lofoten ab und mit dem Bus geht es weiter Richtung Nordkapp. Nach Narvik ist dann wirklich nur noch Natur pur angesagt. Die Landschaften des hohen Nordens sind einfach unglaublich schön und wild. Von Narvik sind es noch gut 800 km bis zum Kapp.

Beachtet, dass ihr bei einer Reise ans Norkapp 1. Tonnenweise Geld loswerdet und 2. Euch das Wetter einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen kann. Wir hatten letztes Jahr Glück und an diesem Tag war das Kapp den ganzen Tag in strahlenden Sonnenschein gehüllt. Es war einfach traumhaft schön. Aber wir hörten in Alta auf dem Zeltplatz von unseren Zeltnachbarn, dass diese zwei Tage zuvor am Kapp nichtmal die Hand vor Augen sehen konnten. Es habe gestürmt und in Kübeln gegossen. Und es kostet trotzdem gleichviel. Alleine der "Eintritt" zum Kapp kostet irgendwat wie 20 Euro pro Nase (zu Fuss wohlgemerkt und damit ohne Auto, Motorrad oder Wohnmobil). Das Vehikel kostet nochmals extra je nach Grösse. Und da man bereits für den Zugang auf die Halb-Insel (Mautstelle am Tunnel wollte 20 Euro pro Weg!!!) löhnen musste wurmt einem das sehr. Ach und netterweise ist der nächste freie Parkplatz am Kapp etwa 9km entfernt. Nix also mit vor dem Tor parken und zu Fuss ans Kapp gehen...

Der Hammer am Norkapp ist aber, dass es ein Thai-Museum gibt. Meine Frau und ich staunten nicht schlecht, als sie am Nordkapp thailändisch reden konnte. Das Museum handelt hauptsächlich vom Besuch des Königs von Thailand Rama V dem Grossvater des heutigen Königs am Kapp. Das war gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Natürlich gibt es auch einen Souvenir-Shop und ein Restaurant wo ihr nochmals Geld verlochen könnt. Es gibt einfach ALLES mit den Koordinaten des Kapps drauf. Dass das Nordkapp nichtmal der nördlichste Punkt ist, wird geflissentlich unterschlagen. Nur schon die Landzunge, die sich westlich des Kapps ins Meer erstreckt geht mehrere hundert Meter weiter in den Norden. Auf der Halb-Insel selbst gibt es noch 3 weitere Punkte die nördlicher liegen und auf dem Festland weiter Richtung Kirkenses nochmals ein paar mehr.

Als Basis für weitere Ausflüge in dieser Region bietet sich Alta an. Die Stadt selber ist zwar nichts besonderes, liegt aber an einem wunderschönen Fjord und am Stadtende beginnt gleich die Wildnis. Der Zeltplatz Alta Strand ist sehr empfehlenswert. Direkt am wilden Alta, der ausserdem einen der schönsten Canyons Europas hat (etwa 20 km aussrhalb von Alta Sautso). Der Fluss eignet sich wunderbar für Flussfahrten, die allerorts auch angeboten werden. Sind zwar wie in Norwegen üblich sehr teuer, aber die Landschaft ist es wert.

Wenn ihr mit dem Rucksack unterwegs seid oder sonst einkaufen müsst, dann achtet darauf WAS ihr kauft. Vorallem im hohen Norden sind frische Produkte sehr teuer und in ganz Norwegen sind Dosenfutter, Fleisch, Käse und Brot wesentlich teurer als bei uns. Das einzige was wirklich frisch und wirklich billig ist sind Fische. Und die gibt es tonnenweise. Wenn man Fisch mag, dann kann man sich, mit Kocher und Gas bewaffnet, auch davon günstig ernähren. Oder man kauft sich eine Angel (auch verhältnismässig billig dort oben) und holt sich da Essen direkt aus dem Fluss oder Fjord. Am Besten ist es möglichst viel Nahrungsmittel bereits von zu Hause mit zu nehmen z.B. Reis, Nudeln, Fertigsuppen. Damit kann man sehr viel Geld sparen, obwohl der Rucksack natürlich einiges schwerer wird ;-)

Ein kleiner Tipp noch zum Alkohol: Kauft ihn nur wenn ihr den teuersten Suff eures Lebens erleben wollt. Wenn ihr in eine Bar geht, dann werdet ihr gar nicht besoffen bevor ihr pleite seid :-) Schaut euch in Restaurants die Preise genau an, am preiswertesten sind dabei die Fritten Buden.

Und noch ein kleiner Tipp an alle Selberfahrer: Die Strassen laden geradezu zum Rasen ein. Beachtet aber die netten Hinweise über Radars auf der Strecke. Wenn es ein Schild hat dann steht auch ne Kamera da. Garantiert. Aber netterweise steht entweder vor jeder Kamera ein Schild oder es gibt eine Distanzangabe bis zur letzten Kamera des Streckenabschnittes.
Ausserdem gibt es Rentiere und Elche. Es heisst nicht umsonst Elchtest. Die tauchen plötzlich auf und haben aber gerade überhaupt keine Angst vor einem Auto oder einem Lastwagen. Da wird einfach gemütlich weiter über die Strasse geschlendert und das Auto bremst oder es knallt. Und glaubt mir ein Rentier und erst Recht ein Elch lassen von einem Auto nicht viel übrig wenns knallt. Da sind auch die Autoinsassen in höchstem Masse gefährdet!!
Letztes Jahr haben wir eine ganze Herde Rentiere entlang der Strasse gesehen und haben gestoppt um Fotos zu machen. Da sah ich, dass ein junges Bambi auf die Strasse und direkt einem Lastwagen entgegenlief. Der LkW benutzte Horn und Lichthupe. Das Bambi liess sich nicht beirren und der Fahrer legte eine Vollbremsung hin. Ich weiss nicht ob das Junge Selbstmordgedanken hatte, aber es wäre mausetot gewesen, wenn der Fahrer nicht gebremst hätte. Es machte keinerlei Anstalten die Strassenseite zu wechseln.
Vorallem im hohen Norden sind die Gefälle auf den Strassen z.T. extrem. Da kann es lange geradeaus gehen und dann plötzlich 22% Gefälle zum Fjord hinunter. Und auch Reste von Steinschlag können nach jeder Kurve auftauchen. Zusätzlich sind die Strecken lang und ermüdend. Macht regelmässige Pausen und schlaft zwischendurch ein wenig. Die Mitternachtssonne lässt einem nicht fühlen wie müde man ist. Erst ein Reaktionstest zeigt wie müde man wirklich ist. Ich habe es nie geschafft mehr als 3 Stunden am Stück zu schlafen wenn es dauernd hell war. Da war ich froh, dass wir immer wieder irgendwo im Grünen Pause machten und eine Siesta hinlegten.

Lesen

Desweiteren lese sehr gerne z. Z. beschäftige ich mich lesetechnisch mit mit Büchern im Zusammenhang mit dem 09/11 und mit George W. Bush und der Aussenpolitik der USA. Was momentan in der Aussenpolitik der Vereinigten Staaten läuft, beunruhigt mich stark. Wir steuern auf eine Welt zu, in der man , um seine Interessen durchzusetzen, das Völkerrecht mit Füssen tritt. Es darf meiner Meinung nach nicht sein, dass ein Staat sich den Kampf gegen den Terror auf die Fahne schreibt und dann eigenmächtig und durch verfälschte Beweise, andere Staaten zu Terroristen macht. Nicht, dass ich falsch verstanden werde: Al Kaida und ObL sind Terroristen, ihre Aktionen müssen unterbunden und ihre Strukturen zerstört werden. Das sollte dann aber die Aufgabe der internationalen Staatengemeinschaft sein, die im Plenum - wenn man den Sicherheitsrat als solches bezeichnen kann - über die Mittel und Wege dieses Ziel zu erreichen entscheiden kann. Dabei darf man vorallem eines nicht vergessen: Es gibt das humanitäre Völkerrecht. Solange Aktionen sich innerhalb dieser Grenzen bewegen und von der UNO gedeckt sind, kann man durchaus auch militärische Interventionen als zulässiges Mittel betrachten.

Computer

Im zarten Alter von etwa 7 Jahren, hatte ich ersten Kontakt zu diesen unglaublichen Maschinen, die so schnell rechnen konnten. Damals hat sich mein Vater einen AT-Computer gekauft. Schon bald kam das erste Spiel dazu. Zwar noch mit lausiger Grafik, aber es war ein Spiel.

Lange Jahre habe ich den Computer eigentlich nur zum Spielen benutzt. Die einzigen "Programmierarbeiten" waren das Faken von Spielständen, damit ich mehr Raketen oder Kohle hatte. Richtig mit dem Programmieren angefangen habe ich eigentlich erst als ich über PHP gestolpert bin. Darum habe ich auch einen Teil des Wiki zum Thema programmieren gemacht. [Link-Text]

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